Sonntag, 29. Januar 2012

Von Langenzersdorf nach Großenzersdorf - Etappe 16 des ostösterreichischen Grenzlandweges

Auf der vorigen Etappe (Etappe 15 - Manhartsbrunn - Langenzersdorf) hatte ich schon einen wunderschönen Blick auf Donau und Wien vom Bisamberg aus.
Nun geht es auf der 16. Etappe des OEAV Weitwanderweges 07 vom Zentrum Langenzersdorf aus Richtung Donau. Ich unterquere die Schnellbahn Wien - Retz sowie die Donauuferautobahn A22 und erreiche bald die Donau bei der Schleusenanlage, welche die Donau in zwei Arme trennt und den Anfang der Donauinsel markiert. Die Weg-Markierung des österreichischen Weitwanderweges 07 leitet mich über das Wehr auf die Insel, die ich nun bis zur Steinspornbrücke, ca 15 km!, entlang wandere.
Auf der Insel herrscht reges Treiben. Spaziergänger, Läufer, Radfahrer, Skater, Rollschuhfahrer und eine Menge Hunde teilen sich die schmale, langgezogene Insel. Ich gehe auf dem Kamm der Insel entlang, so habe ich den Blick frei für beide Donauufer. Am rechten Ufer sticht der Milleniums-Tower ins Auge, am linken Donauturm mit UNO-City und Wolkenkratzern.
Ich unterquere nacheinander Nordbrücke, Floridsdorfer Brücke, Nordbahnbrücke, Brigittenauer Brücke, Reichsbrücke, Donaustadtbrücke, Praterbrücke, Ostbahnbrücke und wechsle danach über die Steinspornbrücke auf das linke Donauufer.
Nun spaziere ich dem Ufer entlang die Donau abwärts und freue mich mit den Wienerinnen und Wienern über die einzigartige Freizeitinsel Donauinsel. Übrigens, für Interessierte und Anhänger der freien Körperkultur: In der Lobau ist FKK-Baden erlaubt.
Die Markierung führt dann beim OMV-Lager vorbei zur Panozzalacke und weiter in die Lobau-Urwälder, vorbei am Lobaumuseum bis zum Großenzersdorfer Donauarm. Über die Lobaustraße gehe ich in die Ortschaft und geniesse das Ende eines schönen Wandertages.

Etappe 17, von Groß-Enzersdorf nach Orth an der Donau


Montag, 28. November 2011

Freitag, 25. November 2011

VIRUS: Extremniedrigwasser an der Donau - damit leben und klug planen!


Seit Anfang November herrschen auf der österreichischen Donau wieder Extremniedrigwasserstände. Wie die Umweltorganisation VIRUS mitteilt, wird der oft als garantierte Mindesstiefe mißverstandene Normwert RNW derzeit um bis zu einem halben Meter unterschritten. In Zukunft sollte daher diesen Engpassituationen mehr Aufmerksamkeit zugewendet werden. 
Sprecher Wolfgang Rehm: "Derartige Bedingungen sind nicht ungewöhnlich, aber selten. Sie deshalb aus der Planung auszuklammern ist kontraproduktiv, weil ansonsten Ausbauvorhaben dazu führen, dass die Situation für die Schifffahrt gerade in diesen heiklen Phasen verschlechtert wird." Niedrigwasser ist laut Umweltorganisation an der Donau eine fix einzuplanende Größe. Bei den Kraftwerken wird nur ein Teil der Maschinensätze in Betrieb gehalten und auch die Schifffahrt ist darauf eingestellt. "Es wäre unsinnig, Kraftwerke nur auf diese Bedingungen auszulegen, ohne die Möglichkeit größeres Wasserdargebot abzuarbeiten. Ebenso unsinnig wäre es, die Tauchtiefe von Schiffen nur auf diese Situationen zu bemessen" so Rehm. Diese können zu anderen Jahreszeiten auch größere Abladetiefen (Tiefgang) nutzen, und seien nun eben teilbeladen unterwegs. In der Fließstrecke östlich von Wien konnten laut VIRUS während der aktuellen Extremsituation Motorgüterschiffe beobachtet werden, die bei einer Mindesttiefe der Schifffahrtsrinne von 1,70 Meter mit einer Abladetiefe von 1,90 Metern unterwegs waren. "Da wegen mißglückter Manöver im Zuge der immer wieder überzogenen Baggerungen in diesem Jahr ein Schottertransporter eine sogenannt Klappschute gesunken ist, steht bei Regelsbrunn nur eine Notfahrrinne zur Verfügung, sind die Bedingungen erschwert und müssen die Kapitäne beim Beladen vorsichtiger vorgehen," ergänzt Rehm Dabei sei wichtig festzuhalten dass, wie auf jeder Verkehrsverbindung, auch auf dem Wasserweg Havarien wasserstandsunabhängig vorkommen und die aktuellen Zwischenfälle durch Fahrfehler verursacht sind und nicht kausal mit dem Niedrigwasser zusammenhängen.
Unterschreitungen des Regulierungsniedrigwassers finden im Durchschnitt an 22 Tagen im Jahr statt, nachdem dies lediglich Statistik ist, kann sich dies wie im Extremtrockenjahr 2003 auch über mehrere Monate erstrecken. Im heurigen Jahr ist dies nach März und Mai die dritte Periode, die seit Novemberbeginn allein bereits 25 Tage dauert und in der die Mai-Werte die fälschlicherweise als Jahrhundertniedrigwasser berichtet wurden, deutlich unterschritten werden. VIRUS kritisiert nun, dass es zwar eine Mittel und Niedrigwasserregulierung gibt, eine "Niedrigstwasserplanung" hingegen nicht existiert und auch das sogenannte "Flussbauliche Gesamtprojekt" diese wichtigen Perioden einfach ausklammere. "Nachdem die Donau ein Fließgewässer ist, hängt der Wasserstand auch vom Profil des Flussbettes ab. Begradigungen und Glättungen führen zu Verschlechterungen in jenen Situationen, die jetzt noch passabel gemeistert können. Verstärktes Augenmerk auf diese Engpasssituationen ist daher unverzichtbares Erfordernis," so Rehm abschließend.

Samstag, 13. August 2011

Akrobatik der besonderen Art in der Wiener Stadthalle

Eine Sensation ist perfekt! Die berühmte chinesische Guangdong Acrobatic Troupe gastiert mit ihrer neuen Show erstmals weltweit und feiert am 13. September in Wien Premiere.
Siebzig Akrobatik- und TanzkünstlerInnen verzaubern mit fernöstlicher Körperdisziplin, wunderschönen Kostümen, hervorragenden ArtistInnen und zeigen eine außergewöhnliche Interpretation der Vier Jahreszeiten in höchstvollendeter Verbindung von Ballett- und Akrobatenkunst.
Die weltweit bekannte Akrobatik- und Tanzgruppe aus China agieren mit Gegenständen des täglichen Lebens, traditionell abgeleitet von den Erntedankfesten des alten China, beeindrucken mit wirbelnder Tellerkunst, atemberaubender Bodenakrobatik, unglaublichen Balanceakten und Tänzen in vollendeter Körperbeherrschung. 
Dazu fusioniert letztendlich traditionelle Musik mit modernen Klängen zeitgeistiger Musikkompositionen und verleihen Life.Sunlight: Vier Jahreszeiten eine Lebendigkeit und Modernität, so dass sich auch das junge Publikum musikalisch wiederfindet. 
Die gekonnte Präsentation von Ballett und Akrobatik, mit Grazie und Anmut sowie mit Kraft und Geschicklichkeit, untermalt von der wundervollen Musik Vivaldis, verschmelzen zu einer ästhetischen Bühnenshow auf höchstem Niveau.

Zimmer in Wien u.a. mit Hotel Stadthalle Wien, ein charmantes, persönliches Boutiquehotel mit schönem Garten in ruhiger Lage. Der Wiener Westbahnhof und die Innenstadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten sind in wenigen Gehminuten zu erreichen.
Die Mariahilferstraße, Wien's längstem Shopping-Boulevard, und Spittelberg mit den typischen kleinen gemütlichen Wiener Restaurants sind in der Nähe. Die Stadthalle ist in ca. 1 Min. zu Fuß erreichbar.
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